Sonntag, 23. November 2008

Kairo und die Pyramiden

So, nach 3 Monaten Ägypten habe ich es nun auch zu dem Weltwunder Pyramiden geschafft. Die sind tatsächlich sehr beeindruckend, die Sphynx natürlich auch! Ich bin auf dem Pferd um die Pyramiden geritten, die beiden großen Pyramiden liegen ja nah beeinander, aber da gibt es noch ein paar kleinere Pyramiden, die echt weit voneinander weg liegen.
Hier seht ihr Kairo bei Nacht, aufgenommen vom Fernsehturm aus. Der Nil läuft durch die Stadt mit noch einem Nebenarm. Kairo ist die größte Stadt Afrikas und dementsprechend riesig. Und so grün im Vergleich zu Hurghada!! Es gibt ganz viele Palmen und andere Pflanzen, dem Nil sei Dank.
Das Wochenende in Kairo war echt super, das Ägyptische Museum ist zwar ziemlich verwirrend aber es sind ganz irre Sachen zu sehen da. ganz bekannt ist natürlich die Totenmaske von Tutenchamun (11 Kilo schwer aus reinem Gold!) aber ganz viele andere Ausstellungsstücke sind genauso beindruckend. Es gibt da noch eine Extraaustellung in der die Mumien der alten Pharaonen zu sehen sind. Unglaublich, die nach so vielen Tausend Jahren zu sehen. Die Gesichtszüge und Haare sind noch genau zu erkennen. Manche sehen aber auch so gruselig aus, dass ich mich echt erschrocken habe!

Mittwoch, 19. November 2008

Kinder, Kinder!


Am Wochenende war ich mit Jenny in dem ältesten und ägyptischsten Stadtteil von Hurghada, in Dahar. Wir waren mit den Kameras unterwegs und ich mit den Kindern da hatten wir echt Spaß. So offene und fröhliche Kinder!


Montag, 17. November 2008

Schulalltag

Damit ihr auch mal seht, wie ich hier den Großteil meiner Zeit verbringe - an der Schule nämlich - stell ich ein paar Fotos rein.
Hier meine Schüler beim Frühstücken:
Draußen bei der Spielpause.
Die lieben Kollegen.

Donnerstag, 13. November 2008

St. Martin

Heute hatten wir an der Schule unseren St.-Martins-Umzug. Unsere Laternen sind wirklich süß geworden, hier seht ihr meine Klasse mit ihren Laternen:
Die Kinder der Vorschule haben die Geschichte vom heiligen St. Martin nachgespielt, eindeutig zu erkennen St. Martin, der Bettler und das Pferd.
Nach der Schule war der Laternenumzug, alle Kinder vom Kindergarten bis zur Klasse 5 waren dabei. Wir haben Martinslieder gesungen, es gab ein Martinspiel (diesmal mit echtem Pferd!) und zum Schluss Brezeln und Kinderpunsch.

Mittwoch, 12. November 2008

Quark!

Nach einigen Wochen Ägypten hat uns doch die Sehnsucht nach deutschem Essen erreicht. Tanja, eine Kollegin an der Schule stellt nebenher noch lauter Leckereien her und macht auch selber Quark aus Frischmilch. Das dauert etwa eine Woche, deswegen musste das auch schon rechtzeitig agemeldet werden. Heute war es dann so weit: wir haben uns alle zum Kartoffeln mit Frühlingsquark essen getroffen. So lecker! Keine Ahnung, wo Tanja die ganzen frischen Kräuter herbekommen hat, aber es war wirklich super! ES war heute Anjas letzter Abend in Ägypten, morgen geht's leider schon wieder zurück nach Deutshland. Die zwei Wochen gingen echt super schnell vorbei.

Samstag, 8. November 2008

El Gouna


Gestern haben Anja und ich den Tag in El Gouna verbracht. Dieser Ort liegt etwa 25 km von Hurghada entfernt und ist einer der reichsten, wenn nicht sogar der reichste Ort Ägyptens. Hier wohnen die Schönen und Reichen! Die Stadt ist eine künstliche Lagunenstadt, die von einem italienischen Stadtplaner mitentworfen wurde, der auch schon in Disneyland mitgearbeitet hat. Es erinnert manchmal tatsächlich etwas an Disneyland, es ist nämlich alles sehr sehr hübsch und sauber und geordnet, alles in allem also nicht so sehr ägyptisch. Gleichzeitig ist es aber sehr ruhig, man ist überall nah am Wasser und es gibt Brücken und man kommt mit kleinen Booten schnell von einem Ort zum anderen. Um etwas am strand liegen zu können, haben wir uns in das nächstbeste Hotel eingeschlichen, von dort den Bootshuttle zu einer kleinen Insel genommen, wo wir direkt am Strand in der Sonne relaxen konnten. Es gibt dort einen Steg, der ziemlich weit ins Wasser führt. Ganz am Ende ist ein Riff, an dem man schnorcheln kann. Leider hatten wir aber keine Schnorchelausrüstung dabei. Abends waren wir ägyptisch Essen und sind durch die kleinen Läden gebummelt und dann mit dem letzten Bus um Mitternacht wieder heimgefahren.Natürlich sind die Sandburgen, die die Kinder in El Gouna bauen, auch ägyptisch angehaucht:

Sonntag, 2. November 2008

Bei den Beduinen

Die Jeep-Safari zu den Beduinen war echt abenteuerlich. Raus aus Hurghada und rein in die Wüste! Auf dem Weg zu dem Beduinendorf habe ich zum ersten Mal eine Fata Morgana gesehen. Es ist echt krass, aber man önnte schwören, dass da am Horizont Wasser glitzert. Man fährt näher und näher und irgendwann ist es weg. Das Beduinendorf gehört zu einer großesn Beduinen-Sippe, die ungefähr 200 Dörfer umfasst, pro Dorf etwa 150 Einwohner. Da in einer Sippe alle miteinander verwandt sind und die Menschen nur innerhalb ihrer eigenen Sippe heiraten dürfen, bleibt dies nicht folgenlos: 40% der Beduinen dieser Sippe sind taubstumm, Tendenz steigend. Von den anderen Inzest-Gen-Schäden mal ganz zu schweigen...


Wir waren ein bisschen Kamelreiten, hier unten bin ich ja eindeutig auf dem Kamel zu erkennen:
Das war meine Kamelführerin. Komplett in schwarz verhüllt, wie alle verheirateten Frauen des Dorfes.
Wir waren da bis zum Abend und haben noch dort zu Abend gegessen und den Sternenhimmel bewundert, der ist in der Wüste immer besonders schön.

Samstag, 1. November 2008

Besuch!

Seit Donnerstag hab ich Besuch hier von Anja! Sie hat kurzfristig gebucht und wird hier zwei Wochen bleiben! Das ist echt schön! Gestern haben wir erstmal einen Tag am Strand verbracht. Hier finden wir es langsam alle schon ein ganzes Stück kühler als im Sommer aber wenn man wie Anja aus dem 3°C kalten Deutschland kommt, ist es hier eben echt heiß! Heute nachmittag werden wir eine Jeep-Safari in die Wüste zu einem Beduinendorf machen, bin echt gespannt und werde darüber berichten. In der Schule ist es gerade ziemlich stressig, der Container aus Deutschland ist am Mittwoch endlich angekommen mit alen Büchern, Speilsachen, Experimentierkästen und anderen Dingen. Es sind unendlich viele Kisten, die alle ausgeräumt und inventarisiert werden müssen. Wir opfern jetzt unsere Freistunden und bleiben nach der Schule länger, damit nicht alle Arbeit an der Sekretärin hängen bleibt. Liebe Grüße!