Moritz ist gestern abgeflogen und hatte doppelt Glück. Zum ersten ist er wohl noch rechtzeitig in Frankfurt gelandet bevor die isländische Aschewolke darüber geweht wurde (ganz genau weiß ich es nicht, denn gemeldet,
dass er gut angekommen ist, hat er sich noch nicht). Und dann hat er auch die
riesige Baustelle vor meinem Haus gerade noch rechtzeitig verpasst. Ich habe mich nach einer Woche auf der
Couch wieder auf mein Bett gefreut und wollte heute so richtig schön ausschlafen. Um sieben Uhr wurde ich dann aber unsanft geweckt. An Schlaf war nicht mehr zu denken, denn der Krach von draußen war echt extrem. Da macht sich eine Wohnung im Erdgeschoss eher negativ bemerkbar! Zwei Stunden später wurde es so schlimm, dass meine ganze Wohnung gebebt hat. Es war echt unerträglich laut und ich musste aus der Wohnung an den Strand flüchten. So sah es dann aus, als ich von drinnen auf die Straße geschaut habe. Auf der Treppe sitzt übrigens mein treusorgender Hausmeister.

Als ich abends zurück gekommen bin, war der Teil Straße, in dem ich wohne, komplett aufgerissen und sah dann so aus:

Mein Fenster ist übrigens das Fenster rechts neben dem Eingang und die Holzlatten über den Graben sind "Brücken", wenn man von einer Seite auf die andere muss. Ich hab ein bisschen Hoffnung, dass die Maschine, die den schlimmsten Lärm gemacht hat (nämlich das
Aufreißen der Straße) nicht mehr gebraucht werden wird. Aber der Lärm wird weitergehen und bis die Straße wieder vollkommen in Ordnung und für Autos befahrbar ist, werden wohl noch Wochen vergehen...